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Das Osterfest ist das größte christliche
Fest der orthodoxen Kirche, dessen Feiertag beweglich ist. Die Ostertage
der Orthodoxen und Katholischen Kirche fallen sehr selten zusammen, so
dass die Termine manchmal bis zu 5 Wochen auseinanderliegen können.
Ein gemeinsamer Osterfesttermin wie letztes Jahr ist daher eine Ausnahme.
Georgien ist eines der ersten christlichen Länder (seit 337), dessen
Osterfeierlichkeiten ihre ursprüngliche Bedeutung beibehalten haben.
Die ganze Karwoche werden in den georgischen Kirchen spezielle Gottesdienste
abgehalten, die an die letzten Tagen des irdischen Lebens Jesu erinnern
und zum Mitleiden anregen. Besonders wichtig sind die Fußwaschung
am Gründonnerstag, die in der Hauptkathedrale des Landes vom Katholikos-Patriarch
Georgiens abgehalten wird und die Kreuzabnahme am Karfreitag, die in der
Swetizchoweli Kathedrale, in der sich Leibrock Christi befindet, stattfindet.
Während dieser Reise haben Sie eine Möglichkeit, die Traditionen
des georgischen Osterfestes kennenzulernen und an den Osterfeierlichkeiten
in verschiedenen Kirchen teilzunehmen.
- 10. April - Dienstag: Tbilissi
Ankunft in Tbilissi am frühen Morgen, Transfer zum Hotel und Zeit
zum Ausruhen.
Nach dem späten Frühstück Stadtbesichtigung. Alle interessanten
Baudenkmäler der Altstadt liegen nahe zusammen, so dass diese leicht
durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst Besichtigung
der Altstadt mit der Metechi Kirche (13. Jh.) und Blick auf den Fluss
Mtkwari. Vorbei an den Schwefelbädern (die abends fakultativ besucht
werden können) zur Nariqala Festung (4. Jh.), zur Synagoge und
zur Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der Hl. Nino aufbewahrt
wird. Weiter zur Antschischati Kirche (6. Jh.), der ältesten Kirche
der Stadt. Besuch der Schatzkammer im Historischen Museum (Goldschmiedekunst
aus der Zeit des Goldenen Vlieses). Abendessen in einem traditionellen
georgischen Restaurant.
Übernachtung in Tbilissi. (F/-/A)
- 11. April - Mittwoch: Tbilissi
Heute besuchen wir Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens.
Wir fahren zum Nonnenkloster Bodbe (4.-8. Jh.), wo die Apostelin Nino
begraben liegt. Danach machen wir einen Spaziergang durch die malerische
Stadt Signagi mit dem Besuch des Ethnografischen Museums. Weiterfahrt
und Besuch eines Bauernhofs mit einem Weinkeller, wo die Gäste
in die georgische Weinherstellung und in die uralte Traditionen der
Weinaufbewahrung eingeführt werden und aus dem "qwewri"
(unterirdisch vergrabene Tonkrüge) Landweine verkosten. Anschließend
Mittagessen bei einer Bauernfamilie mit landestypischen Spezialitäten
und Wein. Rückfahrt nach Tbilissi.
Übernachtung in Tbilissi. (F/-/A)
- 12. April - Gründonnerstag: Tbilissi
Gründonnerstag ist mit Abendmahl und der Fußwaschung sowie
mit Verrat Judas verbunden. Der Katholikos-Patriarch Georgiens wäscht
nach dem Morgengottesdienst in der Sameba Kathedrale vor der Gemeinde
die Füße von 12 Priestern, wie Christus seinen Schülern.
Teilnahme an der Liturgie. Anschließend Fahrt zum Panoramaberg.
Besuch einer Werkstatt, wo uns die alte Technik der Goldschmiedekunst
- Zellschmelztechnik - bekannt gezeigt wird.
Übernachtung in Tbilissi. (F/M/-)
- 13. April - Karfreitag: Tbilissi - Mzcheta - Tbilissi
Karfreitag ist mit der Kreuzigung, Kreuzabnahme und Beerdigung Christi
verbunden. In allen georgischen Kirchen wird eine spezielle Liturgie
und symbolhafte Kreuzabnahme- und Beerdigungszeremonie gehalten. Am
Morgen schauen wir der Rotfärbung der Ostereier bei der einheimischen
Familie zu. Danach besichtigen wir die alte Hauptstadt und das religiöse
Zentrum Georgiens Mzcheta (UNESCO Welterbe) mit der Dschwari Kirche
(6. Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale (11. Jh.) und nehmen an der
Kreuzabnahmeliturgie teil. Anschließend Rückkehr nach Tbilissi
und Zeit zur freien Verfügung. Übernachtung in Tbilissi. (F/M/-)
- 14. April - Samstag: Tbilissi - Uplisziche - Ananuri - Tbilissi
Fahrt entlang der alten Seidenstraße zur Höhlenstadt Uplisziche
(1. Jh. v. Chr.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße
führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater
und verschiedenen Palästen ist gut nachvollziehbar. Danach Fahrt
entlang der Georgischen Heerstraße. Besuch der Wehrkirche - Ananuri
(17. Jh.), die durch die herrliche Lage am Stausee und wunderschöne
Reliefs fasziniert. Rückkehr nach Tbilissi. Um Mitternacht Teilnahme
an der Ostergottesdienstliturgie in der Sameba Kathedrale.
Übernachtung in Tbilissi. (F/M/-)
- 15. April - Ostern: Höhlenkloster David Garedscha
Nach dem Osterfrühstuck Besuch der Katholischen Kirche in Tbilissi.
Fahrt zum Höhlenkloster David Garedscha (6. Jh.) in der Halbwüste.
Nach der Besichtigung des Lawra Klosters ca. zweistündige Wanderung
zum Udabno Kloster mit einmaligen Höhlenmalereien und Ausblick
über Aserbaidschan. Sie haben die Möglichkeit asketisches
Leben der Eremiten im abgeschnittenen Ort zu erleben.
Übernachtung in Tbilissi. (F/Picknick/-)
- 16. April - Montag: Abflug
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug. (-/-/-)
Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen
Visum: Für EU Bürger besteht keine Visapflicht
in Georgien.
Optionaler Zuschlag für Folkloreveranstaltung: ca.
25 EUR pro Person (durchführbar ab 15 Reiseteilnehmern)
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